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Recht· Wirtschaftspolitik NRW

Gleichberechtigung: NRW fordert Mutterschutz für Selbstständige

Die Landesregierung in Düsseldorf fordert eine rechtliche Absicherung für schwangere Unternehmerinnen. Mit der Initiative FAIRsorgt erhöht das Wirtschaftsministerium den Druck auf den Bund, um Schutzfristen und Finanzhilfen für Freiberuflerinnen im Gesetz zu verankern.

von Josef Kujawski
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Foto: Helena LopesaufUnsplash

Düsseldorf/Köln – Wer eine eigene Firma führt oder freiberuflich arbeitet, trägt das wirtschaftliche Risiko eigenverantwortlich. Das gilt im besonderen Maße bei einer Schwangerschaft. Während angestellte Arbeitnehmerinnen durch gesetzlich verankerte Schutzfristen und Lohnersatzleistungen vor und nach der Geburt geschützt sind, stehen selbstständige Frauen in Deutschland weitgehend ohne Absicherung da. Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will diesen Zustand nun ändern und startet die Initiative „FAIRsorgt“.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur fordert verlässliche gesetzliche Standards, um die Benachteiligung von Unternehmerinnen zu beenden. „Ein zeitgemäßer Mutterschutz für Selbstständige gehört ins Gesetz“, betont die Ministerin. Nach den bisherigen Bestimmungen müssen freiberuflich tätige Mütter ihren Verdienstausfall durch private Ersparnisse oder freiwillige Zusatzversicherungen kompensieren. Oftmals arbeiten Selbstständige bis unmittelbar vor der Entbindung weiter oder nehmen die Geschäftstätigkeit zu früh wieder auf, um Umsatzeinbußen oder den Verlust von Kundschaft zu vermeiden.

Stärkung für die Kölner Gründerinnen-Landschaft

Die geplante Reform besitzt für den Wirtschaftsstandort Köln eine erhebliche Bedeutung. Die Domstadt weist eine hohe Dichte an Solo-Selbstständigen, Dienstleisterinnen sowie Gründerinnen in der Digital- und Kreativbranche auf. Lokale Netzwerke und Vertretungen der Wirtschaft verdeutlichen seit Jahren, dass das Fehlen sozialer Schutznetze ein wesentliches Hemmnis für Frauen darstellt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.

Sollte der Vorstoß aus Düsseldorf auf Bundesebene Erfolg haben, würde dies die Rahmenbedingungen für Unternehmerinnen im Kölner Raum nachhaltig verbessern. Die Initiative „FAIRsorgt“ erhöht den Druck auf den Bund, entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Ein fairer Mutterschutz sichert nicht nur den Lebensunterhalt junger Familien, sondern stärkt auch die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Mittelstands.

Die Beratungen über die konkrete Ausgestaltung einer solchen Regelung laufen bereits. Die NRW-Landesregierung sucht nun das Gespräch mit anderen Bundesländern sowie Fachverbänden, um eine tragfähige Mehrheit im Bundesrat für eine entsprechende Gesetzesinitiative zu organisieren.

KI-Remix basierend auf Meldung von Wirtschaft NRW. Vollständig paraphrasiert, Verbatim-Anteil 1%.

Quellen und Belege

  1. 1. FAIRsorgt - NRW-Initiative für fairen Mutterschutz: Nordrhein-Westfalen macht Druck für gerechte Lösungen (öffnet in neuem Tab), Wirtschaft NRW (wirtschaft.nrw)
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Foto: J. I.aufUnsplash
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