Sicherheitsdenken bei Gründungen: Synnous-Chefin hinterfragt Festanstellung
Synnous-Gründerin Martha Giannakoudi stellt das traditionelle Sicherheitsverständnis bei der Berufswahl infrage. Laut einem Beitrag auf dem Startplatz-Blog betrachtet sie Bedenken gegen eine Selbstständigkeit oft als Denkfehler und fordert eine kritische Prüfung angeblich sicherer Angestelltenverhältnisse.
Die Entscheidung für den Weg in die berufliche Selbstständigkeit scheitert in der Praxis häufig an Bedenken hinsichtlich der finanziellen und strukturellen Stabilität. In einem Beitrag auf dem Blog der Plattform Startplatz setzt sich Martha Giannakoudi mit dieser weit verbreiteten Vorhaltung auseinander. Die Gründerin sowie Geschäftsführerin des Unternehmens Synnous stellt dabei das überlieferte Sicherheitsverständnis bei der Wahl des eigenen Berufswegs grundsätzlich infrage. Die Befürchtung, dass eine eigene Unternehmensgründung im direkten Vergleich zur klassischen Anstellung eine grundsätzlich unzureichende Verlässlichkeit biete, bewertet die Unternehmerin als einen ausgeprägten Denkfehler.
Kritische Analyse des Angestelltenverhältnisses
Aus ihren alltäglichen Erfahrungen und zahlreichen Gesprächen berichtet Giannakoudi, dass der Satz „Selbstständigkeit ist mir zu unsicher“ ein stetig wiederkehrendes Muster darstellt. Insbesondere viele Frauen führen diesen Vorbehalt an, wenn sie über den Schritt in die eigene geschäftliche Existenz nachdenken. Die Synnous-Führungskraft begegnet dieser Haltung stets mit einer gezielten Gegenfrage nach der tatsächlichen Absicherung. Sie fordert dazu auf, die genaue Beschaffenheit und reale Stabilität des vermeintlich sicheren Angestelltenverhältnisses kritisch zu analysieren. Bei einer detaillierten Betrachtung erweise sich die pauschal angenommene Sicherheit einer Festanstellung nämlich oft als trügerische Annahme.
Bedeutung für den Kölner Gründungsstandort
Für den Wirtschafts- und Gründungsstandort Köln, an dem Institutionen wie der Startplatz als Netzwerkknotenpunkte für aufstrebende Unternehmen fungieren, berührt diese Debatte eine wesentliche Zukunftsfrage. Viele qualifizierte Fachkräfte in der Region stehen vor der persönlichen Abwägung zwischen einem festen Beschäftigungsverhältnis und dem Aufbau einer eigenen Unternehmung. Die Überlegungen von Giannakoudi liefern dabei einen Beitrag zur Diskussion über Mut, Risiko und berufliche Eigenverantwortung. Sie ermuntern dazu, tradierte Vorstellungen von beruflicher Stabilität schrittweise zu hinterfragen. Aus der vorliegenden Veröffentlichung geht nicht hervor, welche konkreten rechtlichen oder finanziellen Schritte die Unternehmerin für den Wechsel in die Selbstständigkeit im Einzelnen vorschlägt.
Redaktionelle Bearbeitung einer Meldung des Startplatz Blogs, paraphrasiert und geprüft.
Quellen und Belege
- 1. „Was daran ist sicher, frage ich mich immer“ (öffnet in neuem Tab), Startplatz Blog (startplatz.de)

